Griechischer Bergtee (Sideritis ssp.)

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SideritisHinter dem Namen "Bergtee" verbergen sich Pflanzenarten, die zu den Gliedkräutern (Sideritis) gehören. Bekannt sind etwa 150 verschiedene Spezies, die im gesamten Mittelmeerraum beheimatet sind. Man findet sie aber auch in Zentraleuropa und den gemässigten Regionen Asiens. Sideritis wachsen in mehreren regionalen Unterarten meist wild z.B. in den Hochlagen der Türkei und Griechenlands, weshalb der Tee dort "Bergtee" genannt wird. Traditionell wird er wegen der sanft anregenden und stimmungsaufhellenden Wirkung von Bauern und Hirten zur Entspannung nach getaner Arbeit getrunken. Er ist vor allem in Griechenland und der Türkei seit jeher ein beliebtes und altbewährtes Hausmittel.

Bergtee ist nahe verwandt mit dem Salbei. Er schmeckt jedoch ganz anders: frisch-würzig, leicht zitronig und herb, wobei es je nach Herkunft und Sorte geschmackliche Unterschiede gibt.

Bergtee ist reich an Flavonoiden, Polyphenolen und Kauranen, sein ätherisches Öl enthält Pinene, Limonen, Eukalyptol und Carvacrol.

Erfahrungen zeigen, dass Bergtee gezielt dazu eingesetzt werden kann, Körper und Seele in Stress-Situationen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu trägt auch seine konzentrationsfördernde Wirkung bei. Auch bei Angststörungen wird eine günstige Wirkung des griechischen Eisenkrauts beobachtet. Das griechische Eisenkraut nimmt unter den Hoffnungsträgern zur Behandlung psychischer Leiden wie z.B. Burn out, Stress und Erschöpfung eine Spitzenstellung ein, gerade weil seine stimmungsausgleichende Wirkung kaum von unerwünschten Nebenwirkungen beeinträchtigt wird.

Unsere Untersuchungen zeigen, dass Bergtee regulierend in die verschiedenen Botenstoffsysteme eingreift. Vor allem der Serotonin-, Noradrenalin- und Dopaminaustausch zwischen den Nervenzellen wird durch Bergtee beeinflusst. Griechischer Bergtee hat exakt die Eigenschaft, anregend und ausgleichend auf die Botenstoffsysteme zu wirken, ohne dabei irgendwelche unerwünschten Nebenwirkungen nach sich zu ziehen.